Fortbildung
Die Sulfonamide

90 Jahre erfolgreiche antibiotische Behandlung

Vor 90 Jahren revolutionierte ein Farbstoff die Medizin, vor allem die Behandlung von Harnwegsinfektionen: Prontosil war sehr wirksam, auch bei der Tochter seines Entdeckers. Wie aus der Textilindustrie heraus das erste wirksame Antibiotikum entwickelt wurde.
Essstörungen

Mitgefühl und Körperzufriedenheit bei Jugendlichen

Körperunzufriedenheit ist ein zentraler Risikofaktor für Essstörungen im Jugendalter. Selbstmitgefühl – bei Jugendlichen wie bei Eltern – kann schützend wirken. Dieser Beitrag zeigt, wie mitgefühlsbasierte Interventionen in Prävention und Therapie eingesetzt werden können.
Künstliche Intelligenz

KI trifft Klinik – bei seltenen Erkrankungen

Die "diagnostische Odyssee" bei seltenen Erkrankungen ist für betroffene Familien und behandelnde Pädiaterinnen und Pädiater gleichermaßen belastend. Künstliche Intelligenz bietet hier zunehmend alltagstaugliche Unterstützung. Von der automatisierten Skelettalterbestimmung bis hin zu KI-gestützten Symptom-Checkern haben intelligente Tools das Potenzial, die Diagnostik im Praxisalltag spürbar zu beschleunigen.
Der Menschzeichentest MZT 4–7:

Ein neuer Entwicklungstest

Wie steht es um die kognitive, körperliche, motorische und emotionale Entwicklung eines Kindes im Kindergarten- und Vorschulalter? Der neue Menschzeichentest kann Aufschluss geben und ist ohne großen Aufwand in der kinderärztlichen Praxis umsetzbar, verspricht der Autor.
Autismus-Spektrum-Störungen

ACSF:SC auch auf Deutsch verfügbar

Für die klinische Versorgung, Frühförderung, Pädagogik und Forschung steht ab sofort die deutschsprachige Fassung des Autism Classification System of Functioning: Social Communication (ACSF:SC) zur Verfügung.
Anorexia nervosa

Psychopharmakotherapie bei Jugendlichen

Die Behandlung der Anorexia nervosa erfordert einen multimodalen Ansatz. In diesem Beitrag geht es um die aktuelle Evidenz zum Einsatz von Antipsychotika bei Anorexia nervosa und praxisrelevante Aspekte einer Psychopharmakotherapie bei Jugendlichen. Was ist dabei zu beachten?
Anorexia nervosa

Dem Darmmikrobiom auf der Spur

Fast 6 % Mortalität, nur 50 % vollständige Genesung – Anorexia nervosa stellt die Pädiatrie vor große Herausforderungen. Ein vielversprechender neuer Ansatz: das Darmmikrobiom und die Darm-Mikrobiom-Gehirn-Achse. Aktuelle Studien zeigen Zusammenhänge und eröffnen neue diagnostische und therapeutische Perspektiven.
Nahrungsmittelallergien mit Anaphylaxie-Risiko

Was wir in der Versorgung wünschen

Astrid Ramisch arbeitet ehrenamtlich beim Deutschen Allergie- und Asthmabund e. V. (DAAB). Als Mutter eines Kindes mit Nahrungsmittelallergien kennt sie die Versorgungslage auch aus eigener Erfahrung. In ihrem Vortrag auf dem Kongress für Kinder- und Jugendmedizin hat sie stellvertretend für den DAAB erklärt, was sich Betroffene in der Versorgung wünschen, und hat dies nun für die KiPra zusammengefasst.
Impfprävention-Serie der YoungDGPI

Poliomyelitis

In Teil 4 unserer Serie "Impfpräventable Erkrankungen" widmen wir uns der Poliomyelitis (Polio)/Kinderlähmung. Auch wenn die Erkrankung heute nur noch selten gesehen wird, bleibt sie sowohl in der Prävention als auch in der differenzialdiagnostischen Einordnung relevant.
Aktuelle Impffragen

Aluminiumverbindungen und HPV-Impfprogramme

Stehen Aluminiumverbindungen in Impfstoffen eventuell mit später auftretenden chronischen Erkrankungen in Zusammenhang? Und wie wirksam sind HPV-Impfprogramme zur Verhinderung von Karzinomen? Zwei wichtige Fragen aus der Praxis. Aktuelle Daten und Antworten dazu hat Chefredakteur Professor Markus Knuf.
CME: 2 Fortbildungspunkte

Nahrungsmittelallergie: somatische & psychische Entwicklung

Während bei Kindern mit Nahrungsmittelallergien die Allergenvermeidung, Notfalltherapie und neue Behandlungsmöglichkeiten im Vordergrund stehen, geraten langfristige Auswirkungen oft in den Hintergrund. Dieser Beitrag zeigt, wie beeinträchtigend diese Auswirkungen sein können, und gibt praxisrelevante Tipps für die pädiatrische Versorgung.
Atopische Dermatitis

Drei Fragen aus der Praxis

Die atopische Dermatitis (AD) ist die häufigste chronisch-entzündliche Hauterkrankung im Kindesalter und stellt Kinderärztinnen und Kinderärzte im Praxisalltag regelmäßig vor diagnostische und therapeutische Herausforderungen. In den vergangenen Jahren hat sich das Verständnis der Erkrankung deutlich erweitert. Welche Konsequenzen dies für Therapieansätze und Prävention hat, erklärt Dr. Viktoria Gruber.
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Aktuelles Heft
Schwerpunkte Nahrungsmittelallergien
  • Entwicklung bei Kindern mit NA
  • Anaphylaxie-Risiko: Wünsche in der Versorgung
Essstörungen
  • Darmmikrobiom bei Anorexia nervosa
  • Psychopharmakotherapie
Weitere Themen:
  • Alkoholismus in der Arztpraxis
  • Seltene Erkrankung: KI trifft Klinik
  • Aktuelle Impffragen