Der Podcast O-Ton Pädiatrie behandelt Themen der Kinder- und Jugendmedizin und richtet sich primär an Kinderärztinnen und Kinderärzte sowie alle fachlich Interessierten.
Eltern sollten von Pädiatern weit besser als bislang über den richtigen Umgang mit starken Schmerzmitteln und die damit verbundenen Risiken aufgeklärt werden. Hintergrund dieser Forderung sind die Ergebnisse einer breit angelegten Registerstudie aus Dänemark.
Eine Studie mit Kindern von Patientinnen mit Epilepsie untersuchte den Zusammenhang zwischen pränataler Exposition gegenüber anfallssupprimierenden Medikamenten (ASM) und neurologischen Entwicklungsstörungen.
Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ) hat vor der Einnahme von frei verkäuflichen melatoninhaltigen Gummibärchen gewarnt, weil diese zunehmend als Einschlafhilfen für Kinder angepriesen werden. Da diese Gummibärchen als Nahrungsergänzungsmittel vertrieben werden, unterliegen sie weniger strengen Zulassungs- und Sicherheitsanforderungen als Arzneimittel.
Nahezu zeitgleich wurden 2024 der monoklonale Antikörper Nirsevimab zur Prophylaxe von RSV-Infektionen bei Säuglingen und eine maternale Immunisierungsmöglichkeit gegen RSV weltweit eingeführt. Mehrere Studien haben die Effektivität der beiden unterschiedlichen Präventionsverfahren miteinander verglichen.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat Mitte März 2026 Anforderungen an Strukturen und Prozesse einer durchgängig hebammengeleiteten Betreuung von Geburten im Krankenhaus beschlossen. Die Deutsche Gesellschaft für Perinatale Medizin e. V.(DGPM) hat hierzu Stellung bezogen.
Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) hat darauf hingewiesen, dass insbesondere bei den Zwölf- bis 17-jährigen Nikotinprodukte wieder im Aufwind sind. Insgesamt rauchte im Jahr 2025 knapp jeder zehnte Jugendliche zwischen zwölf und 17 Jahren und damit 3,5 Prozentpunkte mehr als noch vier Jahre zuvor.
Ungeschickt, langsam und ungenau im Alltag: Mit einer Prävalenz von 5 – 9 % in Deutschland zählen Entwicklungsstörungen der motorischen Koordination (EMK) zu den häufigsten Entwicklungsstörungen im Kindesalter.
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Antibiotika – ja oder nein? Und wenn ja, welche? Dieser Beitrag fasst praxisrelevante Empfehlungen zu vier zentralen Indikationsbereichen der Antibiotikaprophylaxe im kinderärztlichen Alltag zusammen.
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Zwischen Infektion, Autoinflammation und Neoplasie: Das Spektrum an potenziellen Ursachen des "Fever of unknown origin (FUO)" ist breit und hat sich über die letzten Jahrzehnte stark verändert. "Red Flags" sollten ernst genommen werden, die Prognose ist gut. Die Autorinnen geben einen praxisorientierten Überblick zu Definition, Ursachen, diagnostischem Vorgehen und therapeutischem Management.
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Bei der diesjährigen DGSPJ-Klausurtagung ging es um die eigene politische Positionierung, aktuelle Herausforderungen anderer pädiatrischer Verbände und Gesellschaften, Weiterbildung, Hilfsmittelversorgung, Reha und Prävention.
Heute können bereits mehrere Vorstufen eines Typ-1-Diabetes (T1D) erkannt werden, lange bevor erste klinische Symptome auftreten. Wie funktioniert die T1D-Früherkennung im pädiatrischen Praxisalltag? Antworten und eigene Erfahrungen hat Dr. Franziska Schaaff, die diese Früherkennung seit über 10 Jahren in ihrer Kinderarztpraxis durchführt.
In Folge 2 der Serie stehen Masern, Mumps und Röteln im Fokus – drei Erkrankungen, die zu den "klassischen" sogenannten Kinderkrankheiten zählen. Die Therapie erfolgt ausschließlich symptomatisch. Insbesondere Masern, aber auch Mumps und Röteln, können mit schweren neurologischen und systemischen Komplikationen einhergehen.
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Fieber ist häufig, jedoch nicht immer der Ausdruck einer Infektion! Dieser Beitrag vermittelt praxisnahe diagnostische Prinzipien bei unklarem Fieber: Welche Leitsymptome und Laborparameter weisen die Richtung? Wie lässt sich das diagnostische Denken strukturieren, ohne in endlosen Differenzialdiagnosen zu versinken?
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Auch Kinder können an Demenz erkranken – wenn auch sehr selten. Wie kann Kindern und Jugendlichen mit dieser seltenen Erkrankung geholfen werden? Darüber haben wir in O-Ton Pädiatrie mit Dr. Frank Stehr, geschäftsführender Vorstand der NCL-Stiftung, gesprochen.
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Asthma im Kindes- und Jugendalter erhöht das Risiko für eine COPD im Erwachsenenalter. Obwohl es gute Therapieoptionen für Kinder und Jugendliche mit schwerem Asthma bronchiale gibt, ist die Versorgungssituation unbefriedigend.
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Im Türkei-Urlaub erlitt eine 15-Jährige einen "Krampfanfall" nach milder Gastroenteritis und oraler Antiemetikum-Einnahme. Das EEG war unauffällig. Nach der Rückkehr wird sie in unserer Kindernotaufnahme vorgestellt. Wie lautet Ihre Verdachtsdiagnose? Was ist zu beachten?
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Der vorliegende Beitrag zeigt exemplarisch, wie ein Kommunikationskonzept als integraler Bestandteil eines ISO-9001-konformen Qualitätsmanagement-Systems im Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) verankert werden kann.
Deutschland gilt nach wie vor als Niedrig-Inzidenzland der Tuberkulose. Im Rahmen der vermehrten Migrationsbewegungen im vergangenen Jahrzehnt muss die Erkrankung jedoch wieder zunehmend in unser differenzialdiagnostisches Denken mit einbezogen werden.
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Der PädiatrieLetter von Kinderärztliche Praxis, Arzt & Wirtschaft und Medical Tribune ist speziell auf den Informationsbedarf von pädiatrisch tätigen und interessierten Ärztinnen und Ärzten ausgerichtet und verschafft einen raschen und nachhaltigen Überblick.
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Die Zeitschrift Kinderärztliche Praxis ist seit vielen Jahren das offizielle Organ der Deutschen Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin е. V. (DGSPJ).